Archiv für September 2010

Heavy Metal

Trockenbürsten wird überbewertet und das man auch mit Rostschutzmittel malen kann, zeigen diese Figuren. Einfach dick auf den Rost auftragen und fertig. Dadurch sehen die Figuren aus wie Klumpen, aber das macht sie widerstandsfähiger gegen Blitzknaller, mit denen ich sie im Gefecht zu bewerfen pflege.

Die Figur in der Mitte stammt übrigens noch aus dem alten Tabletop ‚Star Quest‘. Die beiden anderen sind von den Seuchenmarines des Nurgle. Normalerweise werden die von Warhammer-Fans eher so kotzefarben angestrichen, was ich als Farbenblinder natürlich nicht so hinkriege. Deswegen habe ich sie mal so angemalt, als kämen sie frisch vom nächsten Galvanisator.

wh40k,chaos space marine,nurgle

dfo

Rückblick 2. Auktion Dr. Mrosk und der Schachtelvirus

Am letzten Sonnabend im September fand die zweite Auktion in Eckarstberga statt, welche ich besuchte.
Eins vorweg: Das Wetter war schlecht, eigentlich richtiges Zinnfigurenmalwetter.

Die Auktion war gut besucht, auch weitgereiste Gäste bis von Italien waren anwesend.

Die Versteigerung war sehr interessant. Einige Posten waren sehr gefragt, was sich preislich niederschlug. Einige andere dagegen waren trotz guter bis sehr guter Bemalung nicht gefragt. Gründe dafür kenne ich nicht, jedoch nutzte ich die Gunst der Stunde, um einige toll bemalte, aber scheinbar nicht gefragte Figuren zu erwerben. Mittelpunkt dabei war mein zweitliebstes Sammelgebiet (nach 1813), das Heer des Blauen Königs/Kurfürsten von Neckel. Einige Figuren der ehemaligen Sammlung Kollbrunner kann ich nun mein Eigen nennen.

In der Tradition der Leipziger Sammler bin ich geprägt, alle Figuren bestmöglich in Licht und Schatten selbst zu bemalen. Jedoch erweiterte ich meine Sichtweise in Richtung des Sammelns sogenannter Schachtelpackungen von Kiel, Heinrichsen oder Rieche.
Scheinbar zählt hier die Einheit einer zeitgenössischen Schachtel & Beschriftung mit figürlichen Inhalt im Stil der Zeit. Während der (Leipziger) Selbstbemaler manchmal daran zweifelt, ob die Fabrikbemalung das Wort „Bemalung“ verdient und den zinnernen Inhalt solcher Schachteln wohl ungesehen im Lösungsmittelbad versenkt, gilt unter Schachtelsammlern die Zerstörung der Originalbemalung sicher als Todsünde.

Erstaunlich sind dabei die (Liebhaber-)Preise, welche z.B. einige Rieche-Packungen erzielen. Es liegt wohl am Reiz der Schachtel, dem man ebenso wie dem Zinnvirus erneut verfallen muss, um solch kleine Packungen lieb zu gewinnen.

Ich gebe zu, dass ich keine Kieler Packung besitze… jedoch habe ich schon einmal Figuren nur wegen ihrer hübschen Verpackung drumherum gekauft. Den Schachtelvirus muss es also doch geben… und ein wenig hat er auch bei mir gewirkt.

Knüppeltruppe

Schon wieder Berserker? Ja, genau. Hatte jemand was anderes erwartet?

wh40k,chaos space marine,khorne

dfo

2. Auktion bei Dr. Mrosk in Eckartsberga

Am Sonnabend den 25.09.2010 findet in Eckartsberga die zweite Auktion von Dr. Mrosk statt. Als Nachfolger von Kebbels Auktionen hat er eine interessante Auswahl von Figuren zusammengestellt. Über 800 Posten kommten unter den Hammer. Dabei sind auch Figuren aus der Sammlung Kollbrunner und eine Spezialsammlung von MIGNOT-Figuren.

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(Auszug eines Postens der Auktion)

Es ist zudem ja Federweisser-Zeit. Auf dem Rückweg kann man also einen Ausflug zu einem Winzer in nahegelegene Saale-Unstrut-Weinregion machen.

Scots Greys

Heute möchte ich 2 Reiter von den Scots Greys bei der Schlacht von Waterloo vorstellen. Sie haben den typischen Wachstuchüberzug über ihren Tschako. Sie gehören zu einer Serie von 8 Reitern und sind bei B & S Zinnfiguren erhältlich.

flats,30mm,zinn,1813

Zinnlaus

Reiterei im 30jährigen Krieg

Zum Wochenende zwei Figuren zum Dreissigjährigen Krieg.

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Kampfelefanten III

Der Urlaub ist zu Ende. Zeit für einen neuen Beitrag, damit hier keine Langeweile aufkommt:

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Die wohl dynamischte Gruppe der drei Elefanten. Bemalt habe ich diese Figur später als die anderen beiden Elefanten. Deshalb ist die Schattierung der Haut eine andere. Ein größeres Bild gibt es hier (bitte klicken).