Archiv für September 2012

Ritter/Edelmann im 100 Jährigen Krieg

Diese Figur erwarb ich dieses Jahr in Heldrungen von Benedikt Widmann. Ein Ritter bzw. Edelmann wärend des
100 Jährigen Krieges, der den typischen Rüstungsstil der Epoche aufweist .
Bemalung erfolgte mit Acryl.

ghmz

Rudolf von Rheinfelden

Vor geraumer Zeit hatte ich Heinrich IV. vorgestellt. Da ich nun, wiedermal zum malen gekommen bin,
stelle ich den Gegenkönig „Rudolf von Rheinfelden“ vor.

Die Figur ist das Original „Philipp von Schwaben“ aus der Serie: „52 Regenten aus dem Frankfurter Römer“
und wurde leicht umgewandelt bzw. mit Acrylfarben umgemalt.

ghmz

Heldrungen 2012 – Schnappschüsse 1

Der Autor in Heldrungen, vertieft in Sammlergespräche über den Rückzug der napoleonischen Truppen 1812 aus Rußland.

Vielen Dank an die Zinnlaus für das Bild.

Leseempfehlung

Die Online-Ausgabe des SPIEGEL beinhaltet u.a. eine Rubrik für historische Themen. Dort finden sich mittlerweile jede Menge Beiträge zu verschiedenen Epochen der Geschichte. Ein Schwerpunk bildet dabei natürlich der 2. Weltkrieg, aber es lohnt sich für jeden dort mal zu stöbern.

http://einestages.spiegel.de/s/tb/25601/fruehe-kriegsfotografie-den-toten-in-die-augen-sehen.html

Aktuell gibt es einen Beitrag über den amerikanischen Bürgerkrieg, dem auch Bildmaterial beigefügt ist. Die Bilder die dort gepostet werden machen die Sache erst richtig spannend, da dort häufig Fotos zum Vorschein kommen die man noch nicht kennt. Die Beiträge sind natürlich an die Anforderungen für ‚Online-Texte‘ angepasst, sie sind also nicht so umfangreich dass man beim Lesen Kopfschmerzen kriegt, aber sie sind in jedem Fall eine interessante Ergänzung zur heimischen Altpapiersammlung.

dfo

Und das war es schon wieder – Heldrungen 2012

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge schreibe ich diese Zeilen – nun ist unser Sammlertreffen in Heldrungen 2012 schon wieder Geschichte. Und dass die Zeit an den vier Tagen so schnell verging, liegt wohl daran, dass sie wohl jeder intensiv genossen hat. Der Marstall war wie immer gut gefüllt, es war für jeden Sammler ein Plätzchen zum Malen da und alle hatten Ihren Spaß beim Bemalen, Zeichnen, Gravieren. Das Wichtigste war sicherlich das Gespräch unter Sammlern über Sammler, Sammlertreffen, Börsen, Figuren und Dioramen.

Die Versorgung durch das Team der Herberge verlief in den gewohnten Bahnen, die uns mittlerweile bestens bekannten Damen und Herren versprühten mit ihrem unvergleichlichem Charme das Gefühl, zu einer großen Familie zu gehören – besonders am obligatorischen Treppen-Gruppen-Bild mit der geballten Macht der mitteldeutschen Zinnfigurensammler und deren Freunde.

Die von den Sammlern mitgebrachten Exponate, für die der Platz mal wieder zu klein war, haben ein Niveau einer eigenen Sonderausstellung erreicht und decken die ganze Bandbreite der Sammelgebiete auf dem Gebiet der Flachfiguren ab und bieten wohl genug Inspiration und Motivation für dieses schöne Hobby.

Die Getränkeversorgung hat eine derartige Vielfalt, dass am Heldrungenwochenende neben einer Bierbörse auch Weinseminare durchgeführt werden könnten. Neben lustigen Sammlergesprächen besonders zu später Stunde fanden auch wieder interessante Vorträge statt, welche in regelmäßiger Tradition von unserem ehrenwerten Detmar gehalten werden. Solche Vorträge bedürfen natürlich auch einer gewissen Vorbereitung. Dafür möchte ich an dieser Stelle einen recht herzlichen Dank aussprechen. Dies gilt natürlich auch für den sprichwörtlichen „Mister Heldrungen“ – unseren Marbod, welcher die Organisation dieses schönen Wochenendes einmal mehr vorbereitete.
Nicht zu vergessen war der spontane Reenactment-Vortrag über die Ausrüstung der Napoleonischen Armee von Frank.

Bilder zum Event werde ich in nächste Zeit Stück für Stück veröffentlichen. Heldrungen sieht uns hoffentlich alle gesund und munter im Herbst 2013 wieder.

Was spielen die da?

Gefunden bei n-tv.de:

http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/panorama/Russen-spielen-Krieg-article7119946.html

Besuch in Reichardtswerben

Reichardtswerben ist ein kleines Dorf in der Nähe von Merseburg bzw. Weissenfels und wäre nicht der Rede wert, wenn dort nicht 1757 die Schlacht bei Rossbach stattgefunden hätte und heute dort kein Zinnfigurendiorama mit 4500 Figuren zu finden wäre.

Genau aufgrund der letzten beiden Gründe suchten wir am Tag des offenen Denkmals die Kirche in Reichardtswerben auf, in deren Nachbarschaft sich das Pfarrhaus und Wirtschaftsgebäude inmitten eines schönen Pfarrgartens befindet.
Im Wirtschaftsgebäude, einem Fachwerkhaus im fränkischen Stil aus dem Jahre 1632 ist die kleine aber feine Ausstellung untergebracht.

Neben einer kleinen Einführung zur Geschichte und den Denkmälern ist natürlich das Diorama das Highlight der Ausstellung. Es wurde in den 30er Jahren vom Lehrer Max Brauer und seinen Schülern errichtet und hat eine Größe von etwa 6 × 3 m. Verwendet wurden größtenteils fabrikbemalte Kieler Zinnfiguren. Der Vordergrund wird von dem fast in 1 zu 1 gestalteten Dorf Reichardtswerben dominiert, dessen Häuser alle selbstgebaut sind mit kleinen, liebevollen Details wie Türen, Wäscheleinen, Plumpsklos und auch zwei Kaninchen, welche sich in der Straße versteckt haben.

Das Diorama zeigt zwei Phasen der Schlacht, zum Einen den Kavallerie-Angriff zu Beginn und später den Angriff der preußischen Infanterie auf die Reichsarmee. Viele plastische Fahrzeuge ergänzen die Szenerie.
Die Bemalung und auch die Aufstellung entsprechen dem Stil der 30er Jahre und entsprechen natürlich nicht dem hohen Standard der Leipziger Dioramenbauschule sind jedoch trotzdem sehenswert – vor allem wegen dem Modellbau des Dorfes.

Die weiteren Räume des Museums befassen sich mit General Seydlitz, der bei Rossbach verwundet wurde und einigen Erinnerungsstücken zu Seydlitz und der Schlacht. Auch ein originaler Brief von Altem Fritze ist zu bewundern.
Das Museum wird von einem Dioramenverein betreut. Bei unserem Besuch erhielten wir von zwei Mitgliedern eine Führung durch die Ausstellungsräume.

Das Museum liegt sicher etwas versteckt und abseits und beschäftigt sich mit einem sehr speziellen Thema, weshalb sich bestimmt nicht viele Leute dahin verirren, es ist für den Zinnfigurensammler aber absolut zu empfehlen.

Die Öffnungszeiten sind am Sonntag von 14:00 bis 17:00 Uhr oder nach telefonischer Anmeldung und der Eintritt ist frei.

Damit bietet es sich als Ausflugsziel von und nach Heldrungen an.

Empfehlung: Autobahnabfahrt A38 – Leuna, Abfahrt Richtung Weissenfels. Abzweig an der ersten Ampel rechts (am Baumarkt) nach Reichartswerben/Tagewerben. Dann immer geradeaus, bis im Ort Hinweisschilder „Diorama“ auftauchen.

Was für Römerfans

Link zum Beitrag aus dem Spiegel:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/aeltestes-roemer-lager-im-hunsrueck-entdeckt-a-855012.html

Kürassier-Offizier

Passend zum General noch der Kürassieroffizier aus dem Stab vom Heer des Blauen Königs, Max Emanuel. Die Figur gehört mit zu der umfangreichen Neckel-Serie. Die Gravur stammt von Ludwig Frank.

Herausforderung war hier neben den Metallteilen des Kürass die Bemalung des Rappen.

Musique de la Garde

Aus der gleichnamigen Serie von Mignot, bemalt von C. Miksch.

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Grüsse,

die Zinnlaus