Archiv für Oktober 2014

Schalen des Zorns

Weil vor hundert Jahren der erste Weltkrieg ausbrach, weil alle davon reden und weil wir es noch nicht hatten; ein bisschen Krims, ein wenig Krams, zinnfigürliche Weltkriegsfolklore aus alten Schachteln, unhübsch in Szene gesetzt.

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dfo

Azteken II

Heute möchte ich mal wieder ein paar von meinen Figuren zeigen und zwar aus der Aztekenreihe von Gottstein, die ich hier vor einer Weile schon mal vorgestellt habe. Wer keine Lust auf strenge Vorgaben beim Malen hat ist damit bestens bedient.

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Grüße, Zinnlaus

alles eine Frage der Haltung

Hier noch ein kleines Pärchen in Zinn, ehemals Sammlung G. Völker. Bei diesen Figuren haben mir die vollkommen verschiedenen Körperhaltungen immer imponiert. Der männliche Part selbstsicher, den Rücken durchgestreckt; der weibliche Part eher schüchtern, mit Knicks und mysteriös erhobenen Armen, die etwas andeuten, Größe, Abstand, Beschaffenheit von etwas. In jedem Fall ist die weibliche Figur sehr gelungen, was die Dynamik der Haltung angeht. Kein standhafter Zinnsoldat, geschaffen für die Linie, sondern für stille Details, ein bisschen zu devot vielleicht.

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dfo

Ab sofort und nur hier

Figurenbilder mit Warnhinweisen :)

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dfo

Ruf mich auf meim Handy an, Alder!

Es gibt Probleme mit dem neuen Iphone. Man hört, es sei nicht oder wahlweise zu biegeflexibel. Und kaum wasserdicht. Dabei sind das reine Luxusprobleme. Fernkommunikation mittels Akkustikübertragung beschäftigt die Menschen schon lange. Früher war man sogar schon weiter als heute, zumindest was das Grundprinzip angeht.

Geräusche über mittlere Distanzen konnte man bereits in Serie erzeugen und sogar bei jedem Ton eine besondere Message mitschicken. Eine frühe aber gehaltvolle Form der SMS (Abk. f. „Schuss-Mitteilung-Service“). Probleme gab es bei der Taktfrequenz und mit dem berüchtigten Sender-Empfänger-Prinzip, wegen dem man auch heute nicht sicher telefonieren kann. Regelmäßig brach das reinste Chaos aus, sobald mehr als ein Teilnehmer die Session betrat, zumal man nicht auf die Idee kam, Geräusch und Sendung zu trennen. Auch klafften in Sachen Mobilität Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinander wie Eigenkapitaleinlage und Unternehmensbewertung von Banken heute.

Der Spruch „jemandem das Ohr blutig quatschen“ stammt übrigens aus jener Zeit. Davon ist man heute zum Glück weit entfernt. Die Zinnsarg-Artistentruppe jedenfalls, unten im Bild, wird beim nächsten Versuch ein biegsames Handy probieren.

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dfo