Beiträge von ghmz

Ritter/Edelmann im 100 Jährigen Krieg

Diese Figur erwarb ich dieses Jahr in Heldrungen von Benedikt Widmann. Ein Ritter bzw. Edelmann wärend des
100 Jährigen Krieges, der den typischen Rüstungsstil der Epoche aufweist .
Bemalung erfolgte mit Acryl.

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Rudolf von Rheinfelden

Vor geraumer Zeit hatte ich Heinrich IV. vorgestellt. Da ich nun, wiedermal zum malen gekommen bin,
stelle ich den Gegenkönig „Rudolf von Rheinfelden“ vor.

Die Figur ist das Original „Philipp von Schwaben“ aus der Serie: „52 Regenten aus dem Frankfurter Römer“
und wurde leicht umgewandelt bzw. mit Acrylfarben umgemalt.

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Er tanzt wieder!

Hier mal was Interessantes aus dem Netz.

Als ich letztens bei Du Tübe etwas suchte, stiess ich
zufällig auf dieses Objekt.
Siehe Video
Jeder kennt Ihn, jeder hat Ihn schonmal gesehen.
Seit 2010 gibt es die Skulptur des berühmten „Techno Viking“!
Diese Figur ist aus tiefstem Respekt und Verehrung
gegenüber der Person entstanden und ist nicht für den
Figurenmarkt vorgesehen.
Trotzdem eine meiner Favoriten!

Wer der Asiatischen Sprache mächtig sein sollte, für den gibt
es hier mehr Informationen zur Entstehung der Skulptur:
Link

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Heinrich IV.

Wie im letzten Artikel versprochen, hier der fertige Heinrich.

Für den Hintergrund wollte ich etwas Besonderes. Ich googelte mich durch’s Netz und meine Aufmerksamkeit fiel auf eine im Codex Manesse enthaltene Abbildung.

Der Druck erfolgte auf handgeschöpftem Büttenpapier, den ich an einigen Stellen mit Farben auf Acrylbasis ausbesserte.

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Neues auf‘m Malbrett

Vor einer Woche schmökerte ich durch den Onlineshop des Goslarer Zinnfiguren Museums.

Fündig wurde ich bei der Serie, welche die 52 Regenten aus dem Frankfurter Römer umfasst.

Kurzum telefonierte ich mit den Goslarer Zinnfigurenfreunden und bestellte Heinrich IV. und Philipp von Schwaben -
da es leider keine Miniatur von Rudolf von Rheinfelden gibt- der dann etwas abgeändert werden wird.

Die Figuren sind Acrylbemalung von Andrea Color und Citadel.
Demnächst das Ergebnis!


Heinrich IV.

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Die Sache mit der abgeschlagenen Hand

Seit einiger Zeit plane ich ein Diorama, das die Szene, wie Rudolf von Rheinfelden vom Schlachtfeld getragen wird,
während die Schlacht noch tobt nachzustellen.
In meinem Zinnsarg haben sich schon einige Flachfiguren angesammelt, die förmlich danach schreien angemalt und Szene gesetzt zu werden.

Doch zunächst zum Hintergrund…..

Im Jahre des Herren 1080 des 15.Oktobers fand auf einem sumpfigem Feld in Thüringen an der Weißen Elster
(Heute Hohenmölsen in Sachsen-Anhalt) ein grauses Handgemenge zwischen Heinrich IV. und dem Gegenkönig Rudolf
von Rheinfelden statt.

Grund dafür waren Unzufriedenheit über die Regierung Heinrichs, Machtansprüche und Korruption innerhalb des Deutschen
Fürstentums sowohl auch bei den Kirchenoberhäuptern die den König stürzen wollten. Ausgang der Schlacht zwischen den beiden Königen: Heinrichs Heer unterlag, jedoch wurde Rudolf verwundet und starb wenige Tage später.

Rudolf
„Rudolf wird vom Feld getragen“

Es war der erste Schlachtentod eines Königs im Kampf um die Krone des ostfränkisch-deutschen Reiches.
Der Umstand, dass Rudolf bei seiner tödlichen Verwundung die rechte Hand (die Schwurhand) verloren hatte, erschien
Heinrichs Anhängern als Gottesurteil. In ihren Augen war dies die Folge des offenkundigen Treubruchs eines Verräters.
Rudolfs Anhänger dagegen stellten seinen Tod als heiliges Opfer für die Kirche dar. In der Merseburger Bischofskirche,
dem Zentrum des antisalischen Widerstandes, wurde Rudolf wie ein Märtyrer inmitten des Chores vor dem Hochaltar beigesetzt.

Eskorte
„Kriegsknechte und Ritter eskortieren Rudolf“

Für das Grab wurde eine ehemals vergoldete Bronzeplatte angefertigt, die als älteste erhaltene figürliche Plastik des Mittelalters bis heute im Merseburger Dom zu sehen ist. Die Grabinschrift lässt erkennen, dass der gefallene König von seinen
Anhängern als Märtyrer verehrt wurde.
Angesichts der Art der Bestattung Rudolfs soll Heinrich bemerkt haben, er wünschte, alle seine Feinde lägen so ehrenvoll begraben.

Kirchenoberhäupter
„Geistliche“

Demnächst mehr.

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Das „Fast“ vergessene Handwerk

Neben meinem Sammelhobby möchte ich Geschichte live erleben.
Besonders für das Mittelalter kann ich mich begeistern,
denn es bietet viele Themenbereiche. Neben der Kriegskunst ist auch der
Alltag im Mittelalter sehr interessant…
wie hat man gelebt,was hat man gegessen und was gab
es für (mittlerweile vergessene) Handwerksberufe.

Christoph zu Markscheffel

Seit 2003 ist die IG Mittelalter im südlichen Anhalt durch
ihre Darstellungen im Rahmen von Mittelalter-Reenactment
bekannt, wirkt auf Märkten und Schlossfesten mit.
Nicht nur das Mittelalterliche Handwerk wird gezeigt
sondern auch der Tanz im Mittelalter
(Radreygen Merseburg) und Schaukämpfe.

Zurück zum Thema. Vor kurzer Zeit erhielt ich einen Auftrag
vom Gruppenchef Thomas Engelhardt ob ich nicht
etwas aus Zinn giessen könnte.
Zinn gibt es schon seit 3500 v. Chr und wurde
für Legierungen und später für Geschirr wie Trinkgefässe
und Teller verwendet sowie auch für Pilgerabzeichen,
aus denen später die Zinnfigur entstehen sollte.

Seine Idee und Interesse gilt einem Symbol
aus der Mythologie, dem Schicksalsrad, was auch das Wappen
der Igmam ziert. Dieses sollte als Abzeichen in Zinn gegossen werden.
Die Gussform
Die Form ist aus Ton. In den noch weichen Ton gravierte ich
das Motiv ein, brannte es dann im Ofen und ließ es trocknen.
Probegüsse
Nachdem die Form fest war, begann ich mit dem Gießen.
Ich brauchte zwar ein paar Anläufe aber das Resultat
kann sich sehen lassen.
Entgraten
Mit einfachen Mitteln wie Schnitzwerkzeug und Schleif-
papier wurden die Räder entgratet.
Das fertige Exemplar
Das Rad eignet sich gut als Anhänger, als Amulett oder als
indivuduelle Verzierung der Uniform.

Weitere Tonformen sind geplant. Dazu werde ich später berichten.

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Die Vier Elemente – Update

Das fertige Element „Feuer“. Bemalung erfolgte durch Schichten
mit Acrylfarben der Firma Games Workshop und Vallejo.

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P.s.: besseres Foto folgt ;)

Die Vier Elemente

Ein Umzug bedeutet immer wieder ein Neuanfang im Leben, meiner fiel mehr oder weniger chaotisch aus bzw. war reine Nervensache. Jetzt nach dem Umzug hab ich mir mal eine Pause genommen, um ein paar Stahlmännle zu bemalen oder besser gesagt- wieder aufzuholen, was liegen geblieben ist! Vor einiger Zeit stellte ich zwei Figuren aus der Reihe: „Die Vier Elemente“ von Detlef Belaschk vor. Hier das Element „Feuer“, was sich gerade in Arbeit befindet.

Was ich an Fantasyfiguren schätze ist, dass man sich austoben kann, wie man lustig ist. Die Farbtafel von D. Belaschk sah eine gelbliche Haut vor, da es sich ja nicht um eine menschliche Miniatur handelt sondern um das Element, was sie darstellt. Da ich aber die Auffassung vertrete, dass es sich um eine Fantasyfigur handelt, muss ich nicht den Standad folgen. Ich wählte einen matten Hautton, hierfür benutzte ich Acrylfarbe der Firma Vallejo.

Demnächst mehr.

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Neue Welle an Wargamingminiaturen

Wie die Überschrift schon sagt, ist 2010 das Jahr für neue Miniaturen im Sammler- sowie Wargamingbereich. Ich habe mich vor einiger Zeit durch einige Foren gelesen und bin der Gerüchte nachgegangen, die im Netz kursierten. So wie es aussieht, beabsichtigt Games Workshop seine Miniaturenherstellung komplett auf Kunststoff umzustellen. Einige Fotos der letzten Games Days 2009 lassen diese Vermutung zu.

wh40k,wardragon

(Anm. d. Red.: Hier zu sehen – ein Kaiserdrachen. Es ist bisher das größte Modell, das es im Wargamingbereich je gab und geben wird. Das Modell besticht durch seine Dynamik und soll eine Höhe von 1 Meter haben.)

Bestätigt ist, dass Forgeworld eine Nebenfirma gründet, die sich direkt auf das Genre Fantasy stützen und den Namen „Forgwar“ tragen wird.

Zurück zum Thema. Hier ein Foto einer Miniatur die ich kürzlich von einem Bekannten erhalten habe:

Sie erscheint wie ein Kultist der Chaosarmee. Diese Neuerscheinung lässt darauf schließen, dass der Sommer für Wargamingspieler und Sammler extra heiß werden wird. Demnächst mehr zur Bemalung.

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